Bei der EM-Sichtung im Dezember letzten Jahres in Frankfurt hatte sich Hanna Bühlmeyer vom Pfälzischen Sportschützenbund mit drei anderen Schützinnen der Nationalmannschaft für die EM-Ausscheidung qualifiziert. Die Ausscheidung für die Luftdruck EM fand beim H&N Cup in München statt. Der H&N Cup ist ein internationaler Wettkampf und dort sind über 700 Schützen aus 51 Nationen am Start. Der Ltd. Landestrainer des Pfälzischen Sportschützenbundes Rüdiger Wirtz war ebenfalls vor Ort dabei. Insgesamt mussten die Qualifikantinnen der EM-Sichtung in München zwei Luftgewehr Wettkämpfe absolvieren. Die Summe beider Wettkämpfe entschied über die Reihenfolge. Das freie Training war für Dienstag, den 21. Januar angesetzt. Vor dem Training fand die Waffen- und Bekleidungskontrolle statt. Wie immer gab es dort einiges zu beklagen. So hatte eine Nation mit ihren Startern die Bekleidungskontrolle über eine Stunde ‚geblockt‘. Das war dann doch zu heftig und man informierte die zuständige Sportleitung. Nach Diskussion mit den Wettkampfrichtern konnte Hannah endlich Ihre Schießjacke und Schießhose testen lassen. Nach nicht einmal 5 Minuten war die Bekleidungskontrolle beendet und es gab keinerlei Beanstandungen. Andere Nationen waren nach über eine Stunde noch immer kräftigt am ‚kneten‘. Ein Umstand, der zeigt, dass im Bereich der Bekleidungskontrolle unbedingt etwas geschehen muss. Es ist zu hoffen, dass der internationale Schießsportverband in absehbarer Zeit neue, verständliche und nachvollziehbare Regeln veröffentlicht. Endlich konnte man zum Training gehen. Wenigstens ein paar Schuss wollte Hanna noch machen. Durch das lange Stehen und Warten bei der Bekleidungskontrolle waren die Beine mittlerweile etwas ‚schwammig‘ geworden. Im Laufe des Trainings wurde das dann aber wieder besser. Der 1. Wettkampf der Damen war am Mittwoch, den 22. Januar um 15:15 Uhr angesetzt. Exakt nach 4:11 Minuten gab Hanna als letzte Wettkampfteilnehmerin ihren ersten Wettkampfschuss ab. Am Ende standen 631,9 Ringe zu Buche. Das bedeutete Platz 5 und Finalteilnahme. Noch wichtiger aber war die Tatsache, dass
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